Markt piesting - grünbach am schneeberg

 

TOURENBESCHREIBUNG

 

Erste Etappe

zur

“Einhorn-Tropfsteinhöhle”

Die Einhornhöhle, gelegen am Fuße der Hohen Wand in der KG Dreistetten, wurde im Jahre 1927 von Otto Langer sen. entdeckt. Bis zum Jahr 1930 war sie bereits so weit ausgebaut, dass Führungen möglich waren! In den 60er Jahren wurde die Höhle weiter ausgebaut. Funde von Zähnen & Knochen von Höhlenbären, Reste urzeitlicher Lebewesen, schöne Tropfsteingebilde können in der mystischen Höhle von Jedermann bequem besichtigt werden!
Die Einhornhöhle ist bei Schönwetter von Ostern bis Ende September an Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet! Es ist aber jederzeit eine Sonderführung möglich unter 02633/ 4 25 53 (Gasthaus Otto Langer – „Zitherwirt“)!

bis zum

Blick vom Herhottschnitzerhaus

Die erste Etappe führt vom ein kurzes Stück nach Osten später weiter nach Süden zum markierten Weg 231 hinauf zum Waldbad, der Weg führt westlich am Bad vorbei zum Zithenwirt und weiter zur Einhornhöhle, weiter hinauf zum Hergottschnitzerhaus.

 

die erste Etappe hat eine Länge von ca.6,5 Km, einen Höhenunterschied von ca. 570 Hm Anstieg und 90 Hm Abstieg, die Gehzeit beträgt ca.2,5 Stunden. 

Zweite Etappe

Hergottschnitzerhaus

Der weitere Wegverlauf führt ca. 1 Km auf der Straße nach nach SW wo er bei einer Linkskurfe gerade in den angrenzenden Wald weiterführt, ab dem Saugraben trifft man wieder den 231 dem man bis zum Gasthof Postl folgt, ab dem Ghf. Bleibt man auf dem NLW bzw. 01A und folgt diesem bis zum Hochkogelhaus und weiter zum Hubertushaus und zur Wilhelm Eichert Hütte, von der Wilhelm Eichert Hütte steigt man zum höchsten Punkt der Hohen Wand auf den Plackles 1132m auf. In der dort ansässigen Hütte wird die wohlverdiente Rast gehalten. 

Hubertushaus                        Wilhelm Eichert Hütte

 

die zweite Etappe hat eine Länge von ca.9,5 Km, einen Höhenunterschied von ca. 750 Hm Anstieg und 430 Hm Abstieg, die Gehzeit beträgt ca.3,5 Stunden. 

Dritte Etappe

Die dritte Etappe ist führt uns über einen ca. 3 Km langen Abstieg über den Grafenberg nach Süden bis Neusiedl am Walde und weiter zur Haltestelle der ÖBB nach Grünbach am Schneeberg. 

 

die dritte Etappe hat eine Länge von ca.3 Km, einen Höhenunterschied von ca. 20 Hm Anstieg und 590 Hm Abstieg, die Gehzeit beträgt ca.1 Stunden.

 

Streckenlänge ca. 19 Kilometer

Anstieg ca. 1340 Höhenmeter

Abstieg ca. 1120 Höhenmeter

Gesamtgehzeit ca. 7 Stunden

    Anspruchsvolle Wanderung  

 

Grünbach am Schneeberg

Geografie

Grünbach am Schneeberg liegt im südlichen Industrieviertel in Niederösterreich rund 8 km östlich von Puchberg am Schneeberg. Die Gemeinde liegt zu Füßen des südlichen Endes der Hohen Wand; das Gebiet gehört zu den Nördlichen Kalkalpen.

Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 7,36 Quadratkilometer. 53,55 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Grünbach am Schneeberg, Neusiedl am Walde.

Nachbargemeinden sind Schrattenbach, Würflach, Willendorf, Höflein und Puchberg.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Der Name Grünbach weist zwei parallel verlaufende Sprachentwicklungen auf, einerseits von dem Namen Grunebach im Jahr 1140, andererseits von Gumplaha, die sich bis zum Jahr 1787 in der Josephinischen Fassung zu Gruenbach und zu Gienplach in der Theresianischen Fassung entwickelten.

Einen wesentlichen Aufschwung erlebte die bis dahin abgelegene und arme Landgemeinde durch das Auffinden von Steinkohle im Jahr 1823 und den daraufhin eingerichteten Bergbau.

Die Eröffnung der Schneebergbahn von Wiener Neustadt nach Puchberg am Schneeberg 1897, die auch dem Kohletransport diente, und der dazu gehörenden Zahnradbahn auf den Schneeberg brachte zudem weiteren Fremdenverkehr. Dazu wurden zahlreiche Schutzhütten und Pensionen errichtet.

Der Kohlebergbau musste 1965 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelassen werden.

    ANREISE

Von Wien Südbahnhof nach Wiener Neustadt, umsteigen nach Markt-Piesting.

RückREISE

Von Grünbach am Schneeberg nach Wiener Neustadt, umsteigen nach Wien Südbahnhof.

Strahlenden Sonnenschein und gute Laune wünscht euch euer Wanderführer

Robert

 

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