Wanderung
von aspang-markt über die Passkapelle nach Kirchberg am Wechsel
TOURENBESCHREIBUNG
Der Weg führt vom Bahnhof ca. 600 Meter nach SW wo man
über die Bundesstrasse und ober dem Rot- Kreuz Stützpunkt der Straße hinauf
zum Wald folgt, nach ca. 400 Meter verlässt man den Wald und geht entlang der
Straße (ca.2,6 Km) am Wirtshaus Reithofer vorbei bis man zu einem Bauernhof
kommt, wo sich der Weg gabelt, bei der Gabelung folgt man dem Weg nach N über
einen Feldweg hinunter in den Wald wo man nach ca. 500 Meter die Passkapelle
erreicht.
Ab der Passkapelle führt der Weg nach NW hinunter zum
Allahof, weiter zum Geieregg, NW vorbei am Schwaighoferriegel hinunter bis St.
Wolfgang wo man an der Uferpromenade entlang nach ca. 100 Meter den Gasthof St.
Wolfgang erreicht und zur Mittagsrast einkehrt .
Nach einer ausgiebigen Mittagsrast führt der Weg weiter
nach W entlang der Feistritz wo nach ca 1,5 Km die Straße nach N über die
Bundesstrasse zur Hermannshöhle verläuft. (Gasthof bis Hermannshöhle ca. 2,5
Km)
Nach einer Führung durch die Höhle geht man den
Weg nach Kirchberg zurück wo man mit dem Bus nach Gloggnitz zum Bahnhof fährt.
Auf dem Weg zur Passkapelle sieht man über die
Landschaft der Buckligen Welt, wo man im NO das Windrad (mit Aussichtsplattform)
bei Kaltenberg sieht, nach SW kann man den Nieder bzw. Hochwechsel betrachten,
nach NW sieht man zum Schneeberg.
Streckenlänge
ca. 15 Kilometer
Anstieg
ca. 500 Höhenmeter
Abstieg
ca. 400 Höhenmeter
Gesamtgehzeit
ca. 5 Stunden
Leichte
Wanderung
Hermannshöhle
Die
Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel ist die größte Tropfsteinhöhle
Niederösterreichs und eine der ältesten Schauhöhlen des Alpenraums.
Die Hermannshöhle wurde erstmals im Jahre 1843 für
den allgemeinen Besuch zugänglich gemacht. 1968 erwarb eine Gruppe
von Höhlenforschern die Hermannshöhle und betreut diese seither.
Seit 1869 ist die Tropftsteinhöhle am Wechsel wieder als Schauhöhle
im Betrieb.
Das Höhlenlabyrinth
der Hermannshöhle verzweigt sich auf 4277m lange Höhlengänge und
erstreckt sich auf 73 Höhenmeter im Eulenberg. Bei einer Führung
durch die Hermannshöhle bekommen Familien eindrucksvolle
Tropfsteinformationen zu sehen. So statten sie z.B. dem "Spitzenvorhang",
dem Wahrzeichen der Hermannshöhle, einen Besuch ab oder dem Zentrum
des Höhlensystems, dem 20m hohen "Großen Dom".
Wer von den Kindern hier wohl den "Tropfsteinzwerg" am Ufer
des Teiches erkennt?
Die Gänge der Hermannshöhle sind elektrisch beleuchtet. Die Temperatur
im Berginneren liegt konstant bei + 7°C.
Die Höhle dient zahlreichen Fledermäusen als Überwinterungsplatz.
In der kalten Jahreszeit können Fledermäuse als Insektenfresser
keine Nahrung finden und halten in der Hermannshöhle ihren
Winterschlaf. Teilweise kommen bis zu 300 Exemplare zur Überwinterung
in die Höhle. Insgesamt wurden 14 verschiedene Arten in der
Tropfsteinhöhle beobachtet. Die häufigste Fledermausart ist die
"Kleine Hufeisennase". Den Tieren macht vor allem die
chemische Insektenbekämpfung zu schaffen; sie stellen eine gefährdete
Spezies dar und stehen daher unter strengem Naturschutz.
Führungen durch die Hermannshöhle:
An den Betriebstagen ist die Höhle von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Führungen finden um 9:30, 11:00, 13:30, 15:00 und 16:30 Uhr statt,
mindestens fünf Teilnehmer für jede Führung sind dabei
erforderlich. Weitere Führungen nach Bedarf.
Eine erweiterte Führung in das "Kyrlelabyrinth"
der Hermannshöhle wird ebenfalls angeboten. Diese erfolgt nur nach
Bedarf und verfügbarem Führungspersonal, sie wird mit höchstens 15
Teilnehmern durchgeführt.
AnREISE
Vom
Wiener Südbahnhof nach Wiener Neustadt, umsteigen nach Aspang-Markt.
RÜCKREISE
Von
Kirchberg mit dem Bus nach Gloggnitz, umsteigen nach Wiener Neustadt, weiter
nach Wien Südbahnhof.
Strahlenden
Sonnenschein und gute Laune wünscht euch euer Wanderführer