TOURENBESCHREIBUNG

Es handelt sich bei dieser Wanderung um eine ausgesprochene Rundwanderung, die am Bahnhof in Aspang-Markt beginnt , und wiederum dort endet.
Die erste Etappe führt vom Bahnhof durch den Ort nach SW hinauf Richtung Kirche, auf der Höhe der Kirche weiter Richtung Mönichkirchen.
Beim erreichen der B54 wird diese überquert und geradewegs hinauf der Straße durchgehend leicht ansteigend folgend, die ersten ca. 700m führt die Strasse durch ein Waldstück, anschließend wandert man entlang von Wiesen und Feldern stäts bergauf, wo man nach weiteren 3 km wiederum in einWaldstück kommt. Nach ca. 300m erreicht man eine Gabelung wo sich der Hinweis Richtung St. Peter befindet, auf der Strasse hinauf bis zur Gabelung wird man für das Gehen auf Asphalt durch ein herrliches Panorama entschädigt.

Ab der Abzweigung führt ein Weg nach NW hinein in den Wald, wo man durchgehend entlang von Waldwegen bzw. Forstwegen der Beschilderung nach St. Peter folgt. Nach ca. 2 Km erreicht man eine kleine Alm die sich zu einer kurzen Rast anbietet, von der Alm sieht man bereits hinüber nach St. Peter. Nach der Rast auf der Alm führt der Weg noch ca. 1,5 km hinunter ins Tal wo der Gr. Piestingbach überschritten wird, anschliesend sind noch ca. 1,5km hinauf nach St. Peter zu bewältigen. In St. Peter empfehle ich zur Mittagsrast im Gasthof Bergland.

Von St. Peter führt der Weg direkt hinter der Feuerwehr durch den Wald hinauf bis zum Kampichler, ab dort führt der weitere Weg bis St. Corona durch den Wald hinunter, wo man die Sommerrodelbahn bzw. den Sessellift quert, in St. Corona angekommen geht man anfangs der Hauptstrasse entlang nach SO wo nach ca. 500m der Weg hinunter in den Wald Richtung Unternberg bzw. zur Passkapelle führt, beim erreichen der Strasse kurz vor Unternberg verläuft der weitere Wegverlauf nach NO weiter zur Passkapelle, ab der Gabelung Untern berg bis zur Passkapelle befindet sich die Wanderroute leider wieder auf einer Asphaltstrasse.

Ab der Passkapelle bieten sich mehrere Varianten hinunter nach Aspang an.
1. Hinunter durch den Hottmannsgraben (allerdings fast durchgehend Asphaltstrasse) nach Aspang
2. durch ein kurzes Waldstück und anschliesend hinunter zum  Ghf. Reithofer, und später durch den Wald hinunter in den Hottmansgraben
3. durch ein kurzes Waldstück und anschliesend hinunter zum  Ghf. Reithofer, anschliesend der Strasse weiter folgend über den Aussenriegel hinunter nach Aspang.

 

Anspruchsvolle Wanderung

 

Streckenlänge: ca. 24 Kilometer 
ca. 1200 Hm Anstieg 
ca. 1200 Hm Abstieg

AnREISE
Mit der Bahn
Vom Wiener Südbahnhof nach Wiener Neustadt, umsteigen nach Aspang-Markt.

RÜCKREISE
Von Aspang-Markt nach Wiener Neustadt, weiter nach Wien Südbahnhof.

 


 

 

Pfarrkirche St. Peter am Neuwald

 

Ihre Anfänge ranken sich um eine Erzählung, wie die Pfarrchronik berichtet: Als vor vielen Jahren eine hölzerne Statue des hl. Apostels Petrus im Wald bei einem Wacholderbusch gefunden wurde, errichtete man dort eine Holzkapelle, St. Peter bei der Kranawettstaude oder St. Peter im Walde genannt. Bald wurde sie durch eine gemauerte Kapelle ersetzt, die bereits in einem Ablassbrief von 1475 erwähnt wird. Sie wurde zum Presbyterium des heutigen Gotteshauses. Dieses unterstand dem Chorfrauenstift zu Kirchberg und gehörte somit auch zur Pfarre St. Jakob. Als im 16. Jh. im nahen St. Corona eine Kirche gebaut wurde, wollten die Bauern von St. Peter auch ihr Kirchlein vergrößern. Sie errichteten ein einfaches gotisches Langhaus mit einer angebauten Sakristei.
1783 wurde St. Peter zur selbstständigen Pfarre erhoben, nachdem Josef II. das Kirchberger Kloster aufgehoben hatte. Die neue Pfarrkirche sollte vergrößert werden; sie wurde aber nicht erweitert, sondern durch Abtragen des Gewölbes und Aufmauerungen nur erhöht. Im barocken Hochaltar steht die Statue des hl. Petrus mit Schlüsseln. Der Seitenaltar ist dem hl. Patrizius geweiht und wurde nach der Erhebung zur Pfarre aus Spendengeldern errichtet (1817). Über der Sakristeitür ist der Kopf des hl. Petrus zu sehen, der angeblich von der aufgefundenen Originalstatue stammt.

Innenbesichtigung nach Anmeldung möglich

 

 

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