TOURENBESCHREIBUNG  

 Die Tour beginnt bei der Haltestelle Miesenbach, der Wegverlauf führt von Miesenbach bis zum Öhlerschutzhaus entlang des Nordalpenweges mit der Markierung 01 bzw. 201    es begleiten allerdings immer zusätzliche regionale Markierungen den gesamten Wegverlauf.

   

Von der Haltestelle Miesenbach nach W über die Brücke der Piesting, weiter durch das Geländer des Sägewerkes hinauf durch den Wald wo man nach ca. 400 Meter eine Wiese erreicht, durch die Wiese führt anfangs ein Karrenweg, später eine Strasse hinunter nach Waidmannsfeld, in Waidmannsfeld geht man entlang der Strasse hinunter bis Dorfcafe pfandlwirt wo der Weg nach W entlang des Waidmannbaches ca. nach 300 Meter nach S abbiegt.

 

Der weitere Weg führt die ersten 700 Meter entlang der Wiese bzw. Felder hinauf zum Wald, wo bei einer Weggabelung der Aufstieg durch den Wald hinauf zum einer kleinen Viehweide die man durchschreitet, und im Anschluß zur Hundsgrube kommt.

   

Der weitere Weg führt teilweise über eine Forststrasse weiter durchgehend steigend hinauf zu einer weiteren Weggabelung, wo durch einen Hinweispfeil die Richtung zur Gauermannhütte dargestellt wird.

Nach ca. einem Kilometer beginnt der steilere Anstieg über einen Kamm hinauf  zum Plattenstein (1154m) bzw. zur Gauermannhütte.

Der mühsame Anstieg belohnt allerdings jeden Wandere mit einem traumhaften  Panorama das vom Hocheck zum Kieneck , Unterberg Schneeberg Hohe Wand usw. reicht.

     

Von der Gauermannhütte führt ein herrlicher Kammweg hinauf zum Katharinenschlag, der mit seine 1222m der höchste Punkt dieser Wanderung ist.

Ab dem Katharinenschlag führt der Wek den Kamm entlang hinunter zum Öhlerschutzhaus, wo der Nordalpenweg verlassen wird, und nach S hinunter nach Puchberg führt.

Achtung: Die Gauermannhütte und das Öhlerschutzhaus haben Wintersperre von Oktober bis Ostern, und sind nur an Wochenenden geöffnet.

Es gibt ansonsten keine Einkehrmöglichkeit.

Für den Abstieg nach Puchberg gibt es mehrere Varianten die alle gut beschildert sind. Ich habe den Weg Richtung Ascher gewählt. Der Weg führt anfangs über eine Forstrasse hinunter, wo nach ca. 1300 Meter eine Weggabelung kommt, hier führt der Weg nach NO mit einem geringen Anstieg (ca. 40 hm) , nach 300 Meter führt der Weg anfangs über die Forststrasse später über einen Steig hinunter nach Kaisereben, beim Erreichen der Weggabelung Ascher / Puchberg führt der Weg nach SW hinunter nach Puchberg, wo nach 1 Km Asphaltstrasse der Bahnhof erreicht ist.

 

    Anspruchsvolle Wanderung  

 

Streckenlänge: ca. 16 Kilometer
ca. 1000 Hm Anstieg
ca. 900 Hm Abstieg
Gehzeit ca. 6-7 Stunden

Proviant mitnehmen keine Einkehr

 

 

Friedrich Gauermann

 

 

 

 

Friedrich Gauermann (1807 - 1862)

Friedrich Gauermann war wohl der größte Fan der Gegend um Miesenbach. Er wurde am 20. September 1807 in Scheuchenstein am Gutshof Pichl geboren. Vater Jakob, ein ausgezeichneter Pädagoge, führte seine Söhne in die Kunst ein, was Friedrich sehr bald zum Maler machte. Vor allem das Landleben im Sommer, aber auch ausgedehnte Studienreisen in die österreichisch-bayrischen Alpen prägten sein Leben.
Als populärer Landschaftsmaler der Biedermeier-Zeit begründete er einen neuartigen, durch Licht- und Stimmungseffekte geprägten Landschaftsnaturalismus mit bäuerlichen Themen, Almszenen des Hochgebirges und Miesenbacher Almlandschaften.
Trotz seines Erfolges blieb Gauermann immer der, der er von Anfang an war. Und wenn er auch die Großstadt, Galerien und den Kontakt mit Künstlern brauchte, seine Liebe gehörte der Gebirgswelt. Gauermann war wohl der phantasievollste und effektvollste seiner Zunft, der sich mit der lebendigen urtümlichen Natur zu identifizieren wusste. Er begnügte sich nicht mit den üblichen Ansichten, wie sie sich etwa von den berühmten Malerwinkeln aus boten. Für ihn war die Natur stets mit einem lebendigen Ereignis verbunden. Ein Ausspruch eines seiner malenden Kollegen charakterisiert ihn vortrefflich: "Es kommt vielleicht vor, dass einer von uns eine Landschaft und ein anderer ein paar Tiere recht tüchtig, ja meisterhaft malt, aber wenn sich das ganze so recht zusammenleben soll, trifft's doch keiner als unser Gauermann."

Gauermann Bild

Der Künstler starb mit 55 Jahren am 7. Juli 1862 in seinem Atelier auf der Laimgrube. Seine letzte Ruhestätte fand der Künstler am Friedhof in Scheuchenstein. 

ANREISE  

Von Wien mit der Bahn nach Wiener Neustadt, von Wiener Neustadt mit der Bahn nach Miesenbach.

RÜCKREISE  

Von Puchberg am Schneeberg mit der Bahn nach Wien. 

Strahlenden Sonnenschein und gute Laune wünscht euch euer Wanderführer

Robert

Zurück Nach oben Weiter