Tourenbericht

Zu dieser Wanderung haben sich 6 Teilnehmer (innen) gemeldet, sie kamen bis auf einen alle mit der Bahn bzw. mit dem Bus nach Maria Schutz. Indem es im Bereich Semmering in den letzten Tagen kräftig schneite, empfahl ich den Teilnehmer (innen) die Mitnahme von Schneeschuhen, für jene die keine hatten besorgte ich welche in einem befreundeten Sportgeschäft in Aspang.

In Maria Schutz erwartete uns eine tief winterliche Landschaft, wo wir bereits nach wenigen 100 Metern die Schneeschuhe anlegten, wir folgten den bereits vorhandenen Spuren der Tourengeher in Richtung Kummerbauerstadel. Wir gingen allerdings nicht wie geplant  zum Gasthof Kummerbauerstadel, sondern stiegen über die alte Piste zur Schwarzenberghütte auf, wo uns bereits einige Tourengeher auf ihrer Abfahrt begegneten.

In der oberen Hälfte des Pistenanstieges bekamen wir den angekündigten Schneewind mit seiner vollen Kraft zu spüren. Es konnte allerdings unser Gemüt nicht trüben, und somit wanderten wir zügig weiter bis zur Bergrettungshütte, bei der wir zu einer kurzen Teepause verweilten.

Nachdem wir uns mit dem mitgebrachten Tee wieder etwas erwärmten, setzten wir unsere Tour zur Pollereshütte bei kräftigem Wind und teilweise Schneetreiben, über die letzten Anstiege fort. Bei der Pollereshütte angekommen, freuten wir uns auf eine wohlverdiente wärmende Suppe.

Beim Verlassen der Hütte nach der Mittagsrast, öffnete sich die Wolkendecke und wir hatten ein herrliches Panorama vor uns. Wir schnallten uns die Schneeschuhe wiederum an, und begannen mit dem Abstieg nach Maria Schutz über den tief verschneiten Almsteig.

Der Abstieg war bis auf eine teilweise verwehte Schispur eines Tourengehers unberührt, und bereitete den Teilnehmer einen großen Spaß. Wir kamen zügig voran, und erreichten somit ohne Stress am Nachmittag den Kirchenwirt in Maria Schutz, wo wir noch auf ein Abschiedsgetränk, bzw. die Mitnahme von den köstlichen Krapfen einkehrten.

Beim Kirchenwirt beschlossen wir, dass zwei Teilnehmer mit dem vorhandenen Auto nach Wien mitfuhren, und ich den Rest nach Aspang zum Bahnhof mitnahm, damit sie nicht mit dem Bus nach Gloggnitz fahren müssen.

Es war für mich, und hoffentlich auch für die Teilnehmer, eine schöne angenehme Wanderung, mit hoffentlich vielen schönen bleibenden Erinnerungen.

Berg Heil
Robert

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