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Tourenbericht Erfreulicherweise haben sich zu dieser Wanderung 11 Teilnehmer(innen) angemeldet. Wie bereits vereinbart, kamen die Teilnehmer mit der Bahn bzw. in Fahrgemeinschaften zum Bahnhof Payerbach-Reichenau, wo ich sie in Empfang nahm. Am Bahnhof teilten wir uns in die vorhandenen Fahrzeuge auf und fuhren zum Weichtalhaus, wo unser Ausgangspunkt zu dieser Wanderung war.
Das erste Stück unserer Tour mussten wir ca. 1 Kilometer entlang der Strasse bis zur Abzweigung zum Steig gehen, im weiteren Verlauf hatten wir die ersten Höhenmeter eine Forststrasse, von der aber bald der Steig abzweigte. Auf Grund der Gruppengröße bildeten sich sehr schnell zwei Gruppen, eine schnelle und eine gemütliche Gruppe. Indem einer der Teilnehmer (NAVRATIL WALTER) mir bereits gut bekannt war, und außerdem mein volles Vertrauen hat, bat ich ihn die schnellere Gruppe zu übernehmen, und an vereinbarte Punkte auf uns zu warten.
Durch die Trennung der Gruppen kamen wir problemlos voran, und jeder Teilnehmer konnte den Anstieg auf seine Art genießen. Wir hatten bei herrlichem Wetter ein traumhaftes Panorama vor uns, das uns bis zum Ende der Tour begleitete.
Auf einer Höhe von ca. 1300 Meter änderten sich die Wegverhältnisse in eine Winterwanderung, was allerdings keinerlei Probleme bereitete. Während des Aufstieges bis zum Klobentörl, trafen wir uns 2-mal mit der schnelleren Truppe, nachdem sie auf uns warteten. Beim Klobentörl, verweilten wir gemeinsam bei einer kleinen Rast im strahlenden Sonnenschein.
Ab dem Klobentörl stiegen wir gemeinsam zur Dürnbacher Hütte ab. Indem ich bereits am Törl beim Kalibrieren meines Höhenmessers, einen extremen Abfall des Luftdruckes feststellte, unterbreitete ich den Vorschlag, auf den geplanten Wegverlauf zum Otto Haus zu verzichten, und vorsichtshalber den Abstieg über den Geißlochboden und Geißlochsteig vorzunehmen.
Dank der Unterstützung von Walter, und teilweise Erfahrung auf versicherten Steigen der meisten Teilnehmer, bewältigten wir den Geißlochsteig ohne jegliche Probleme im Abstieg, trotz Nässe und leichter Vereisung. Der Rest der Wanderung war nur noch ein gemütliches wandern, anfangs auf Waldwege und weiter über eine Forststrasse bis zum Höllental. Ich verzichtete allerdings auf die Variante mit der Schönbrunnerstiege, mit dem Hintergedanken, dass jederzeit der Regen einsetzen könnte.
Kaum angekommen im Weichtalhaus, bewahrheitete sich meine Beobachtung bzw. meine Entscheidung zum vorzeitigen Abstieg, und der Himmel öffnete alle seine Schleusen, indem wir bereits im warmen und trockenem saßen, konnte uns das Wetter nicht weiter beunruhigen.
Es war für mich, und hoffentlich auch für die Teilnehmer, eine schöne angenehme Wanderung, mit hoffentlich vielen schönen bleibenden Erinnerungen. Berg Heil |