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Tourenbericht Leider
ist am Treffpunkt im Wiener Franz-Josefs Bahnhof, aus mir unverständlichen Gründen,
nur eine Interessentin für die Wanderung auf den Jauerling erschienen. Die
Dame hatte bereits die Fahrkarte nach Spitz und Retour am Vortag gekauft, außerdem
ist sie eine Interessentin für die Fußwallfahrt nach Mariazell im Mai. Da ich
die Dame nicht enttäuschen wollte, bzw. die Spesen für Fahrersatz wesentlich höher
als der Führungsbeitrag gewesen wäre, beschloss ich, die Wanderung als
Privattour durchzuführen. Wir
hatten ein traumhaftes Wetter mit Temperaturen um die 15°C, der Weg von Spitz
auf den Jauerling war ohne jegliche Hindernisse wegen Sturmschäden auf
trockenem Boden angenehm zu begehen. Wir genossen den Aufstieg genau so wie das
herrliche Panorama das sich uns bot.
Bei
der Einkehr in der Aussichtswarte am Jauerling, beschlossen wir auf Grund des
herrlichen Wetters und noch vorhandener Zeitreserve unseren Abstieg gegenüber
der Ausschreibung zu erweitern. Nachdem wir dem
Wirt unser Vorhaben nach Maria-Laach zu gehen im Zuge des Gespräches erwähnten,
empfahl er uns nicht auf dem Wanderweg, sondern über die Piste zur Forststrasse
abzusteigen, da es enorme Sturmschäden vom Berüchtigten KYRILL gibt.
Ein
normales gehen war auf Grund der enormen Sturmschäden unmöglich, bis hinunter
nach Gießhübl gab es keine Wegstrecke wo man nicht umgestürzten Bäumen
ausweichen musste, von Gießhübel nach Willendorf gab es allerdings keine
Behinderungen mehr und konnte angenehm begangen werden.
Im gesamten Tagesrückblick gesehen, war es eine herrliche Wanderung, die allerdings den deprimierenden Beigeschmack des gewaltigen Flurschadens beinhaltete. |